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Baumgutachten liegt vor

 

Aufgrund der im Rahmen der jährlichen Baumkontrolle geäußerten Zweifel an der Standsicherheit einiger Kastanien- und Walnussbäume in der Moselallee hatte die Ortsgemeinde einen Baumsachverständigen mit der eingehenden Untersuchung der Bäume beauftragt.

 

Der Gutachter hat an den 15 untersuchten Bäumen insgesamt 44 Bohrungen vorgenommen. Nunmehr liegt das Ergebnis vor: Alle untersuchten Bäume sind als Gefahrenbaum mit sofortigem Handlungsbedarf eingestuft. Die gute Nachricht: nur eine Kastanie und zwei Nussbäume müssen durch Fällung beseitigt werden. Bei der Kastanie handelt es sich um diejenige, die ohnihin beim Sturm vor drei Wochen stark beschädigt wurde.

 

Alle übrigen Bäume können erhalten werden, wenn auch mit aufwendigen Pflegeschnitten und Verankerungen im Kronenbereich. Ortsbürgermeister Philipp Thönnes hatte das Gutachten in der letzten Gemeinderatssitzung am 21.05.2015, bei der wieder zahlreiche interessierte Zuhörer anwesen waren, vorgestellt. Der Rat hat den erforderlichen Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit zugestimmt wenngleich diese mit erheblichen Kosten verbunden sind.

 

Zudem, auch dies war den Ratsmitgliedern wichtig, sollen im Herbst Neu- und Ersatzpflanzungen in den Moselanlagen vorgenommen werden. Der Ortsbürgermeister hofft auf Verständnis der Bevölkerung für diese unumgänglichen Maßnahmen.

 

 

Bolzplatz Karden gesperrt

 

Am Donnerstag vergangener Woche wurde die Oberfläche des Bolzplatzes in der Kardener Schulstraße erneuert. Dabei wurde die Rasenfläche vertikutiert und eine neue Rasentragschicht mit eingemischtem Saatgut aufgebracht. Damit der Rasen nun anwachsen kann und um somit den Erfolg der mit Kosten von rund 4.000 € verbundenen Maßnahme nicht zu gefährden, muss der Platz nun für längere Zeit gesperrt bleiben.

 

Ich bitte alle Kinder und Jugendlichen, dies zu beachten und appelliere an die Eltern, ihren Kindern die Notwendigkeit der Sperrung zu verdeutlichen.

 

Ein herzliches Dankeschön gilt schon jetzt der Kardener Feuerwehr, die sich spontan bereit erklärt hat, die Ortsgemeinde bei der notwendigen und ebenfalls aufwendigen Bewässerung des Platzes zu unterstützen.

 

Philipp Thönnes

Ortsbürgermeister

 

 

Wanderer und Radfahrer auf dem richtigen Weg

Vergleichspunkte in Treis-Karden ermöglichen Prüfung von GPS-Empfängern

 

Wandern und Radfahren erfreut sich immer größerer Beliebtheit, insbesondere an der Mosel.
Noch angenehmer werden diese Freizeitaktivitäten, wenn die im Vorfeld ausgewählten Routen
auch gefunden, keine Abzweige verpasst und keine Wege doppelt zurückgelegt werden.


Unsere Wanderwege sind gut ausgeschildert , betont der Treis-Kardener Ortsbürger­meister
Philipp Thönnes. Für viele Wanderer und Radfahrer ist die Orientierung aber Nebensache,
sie wollen unsere Landschaft genießen und nutzen zur Navigation GPS-Empfänger.

Ortsbürgermeister Philipp Thönnes (links) und der Leiter des Vermessungs- und Katasteramts Mayen, Klaus Marder, am neuen GPS-Vergleichspunkt auf dem Treiser Marktplatz.

 

Mit GPS-Empfängern kann jeder seine Position auf der Erdoberfläche mit Hilfe von

Satellitensignalen schnell und zuverlässig bestimmen. Wie eine Uhr, die gestellt werden

muss, um die richtige Zeit anzuzeigen, sollten allerdings auch GPS-Empfänger regelmäßig

überprüft werden. Mit Unterstützung der Vermessungs- und Katasterverwaltung Rheinland-

Pfalz können Kommunen dazu GPS-Vergleichspunkte einrichten. Treis-Karden hat auf

beiden Moselseiten je einen Vergleichspunkt eingerichtet, am Bahnhof in Karden und am

Marktplatz in Treis , erläutert Klaus Marder, Leiter des Vermessungs- und Katasteramts

Osteifel-Hunsrück. Orientierung und Navigation werden so spielerisch in die Freizeit

integriert. Als Vermesser freut mich das natürlich besonders.

 

Die Überprüfung der GPS-Empfänger ist dabei denkbar einfach. Am Marktplatz in Treis ist
der GPS-Vergleichspunkt zum Beispiel das Meißelkreuz auf dem Trigonometrischen Punkt
(TP) direkt neben der Bushaltestelle. Seine Position ist mit 7° 18 02,0 Länge und 50° 10 24,2 Breite zentimetergenau geografisch bestimmt. Eine in unmittelbarer Nachbarschaft aufgestellte Tafel gibt die Koordinaten darüber hinaus in allen anderen gängigen Bezugssystemen an.


Der GPS-Empfänger muss lediglich auf dem Punkt aufgelegt werden und messen.
Die ermittelten Koordinaten können anschließend mit den Koordinaten auf der Tafel
verglichen werden und schon ist die Abweichung des Geräts bestimmt. Das ist ein
Kinderspiel, auch auf dem zweiten Punkt, der Bruchsteinsäule neben der historischen
Weinpresse am Kardener Bahnhof , freut sich Ortsbürgermeister Thönnes.

Herzlich Willkommen in Treis-Karden!

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